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Bernd-Otto Robker ist besser bekannt unter seinem Pseudonym Robert Corvus, ein wohlklingender Name unter den Freunden von Fantasy-Literatur. Er hat schon Romane für die Reihen „Das Schwarze Auge“ und „Perry Rhodan“ geschrieben. Bernhard Hennen ist als Autor im gleichen Genre zu Hause. Gemeinsam schreiben die beiden an der Phileasson-Saga, die es bislang auf elf Romane bringt. Der neueste mit dem Titel „Elfenkönig“ ist bei Heyne erschienen.

Seit vielen Monden schon liefern sich die beiden Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender eine erbitterte Wettfahrt um den Kontinent Aventurien. Nur wer das Rennen gewinnt und alle zwölf Aufgaben löst, darf sich mit dem Ehrentitel »König der Meere« schmücken. Zehn Abenteuer liegen bereits hinter den verfeindeten Helden und ihren Gefährten, doch was nun auf sie wartet, übersteigt all ihre Vorstellungskraft, denn manche Dinge sind größer als der glänzendste Ruhm, als der sagenumwobenste Recke. Mancher Frevel liegt länger zurück, manches Unrecht ist älter als die Sagas aus der Zeit, als die Hjaldinger ihren Fuß auf aventurischen Boden setzten. Wird es gelingen, den großen Weltenlauf ein Stück weit zu korrigieren, um verloren geglaubtes Licht zurückzuerlangen?

Wenn man die Vorgängerromane nicht kennt, ist es gar nicht so einfach, in die Geschichte hereinzufinden, Neueinsteiger sollten mit dem ersten Band beginnen. Hat man sich aber erstmal reingefuchst, wartet eine spannende Fantasywelt auf den Leser mit tollen Figuren und großen Abenteuern. Da soll doch noch einmal jemand sagen, es gäbe keine erstklassige Fantasy aus Deutschland, Corvus und Hennen beweisen das Gegenteil. Tolles Buch, das ich gern weiterempfehle.

Taschenbuch / Heyne / 736 Seiten / € 17.-