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Täglich sorgt der Mensch dafür, dass es Umwelt und Natur schlechter geht. Ob durch Verschmutzung der Luft oder der Meere oder durch Pestizide, durch Brandrodung oder durch Fleischkonsum. Wann schlägt die Natur zurück? Eine Autorin hat sich darüber Gedanken gemacht und unter dem Pseudonym Nadja Niemeyer das Pamphlet „Gegenangriff“ veröffentlicht. Erschienen ist das Buch im Diogenes Verlag.

Je globalisierter die Welt, desto verletzlicher die Menschheit. Zwar weiß das der Homo sapiens, und doch macht er weiter wie eh und je. Er isst zu viel Fleisch, verwendet Pestizide, fährt täglich Auto. Doch eines Tages blasen süße Kätzchen, gutmütige Rinder und scheue Eichhörnchen zum Gegenangriff. Die Ereignisse überschlagen sich – und am Ende ist einfach Schluss. Schluss mit lustig, Schluss mit dem alltäglichen Wahnsinn, Schluss mit dem Menschen.

Wenn man so darüber nachdenkt, was allein in den letzten zwei Jahren auf der Welt passier ist, kann man nur verzweifeln und fragt sich, ob die Menschheit langfristig überhaupt noch eine Chance hat. Darüber dachte wohl auch Nadja Niemeyer nach, die in ihrem Buch „Gegenangriff“ die Tierwelt zurückschlagen lässt. Das liest sich einerseits recht spannend, andererseits regt es zum Nachdenken an. Leider werden die Leute, die die Lektüre dieses Buches am Nötigsten hätten, es wohl kaum lesen. Ich empfehle es aber gern weiter.

Hardcover / Diogenes / 176 Seiten / € 18.-