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Der Vater war Verleger, die Mutter Buchhändlerin, da trifft das Sprichwort „der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ mal wieder, Amelie Fried wurde Schriftstellerin. Zuvor studierte sie Germanistik, Theaterwissenschaft, Publizistik, Kunstgeschichte, Kommunikationswissenschaft, Völkerkunde und italienische Sprache. Danach ging es an die Hochschule für Fernsehen und Film und in den 80er Jahren begann sie zunächst eine Karriere als Fernsehmoderatorin, wofür sie mit einem Bambi ausgezeichnet wurde. Seit 1996 schreibt sie Romane, die sich bislang 4,5 Millionen mal verkauft haben. Ihr neues Buch „Traumfrau mit Ersatzteilen“ ist bei Heyne erschienen.

Sechzig werden? Eine Zumutung für Traumfrau Cora Schiller, die ihren runden Geburtstag am liebsten ignorieren würde. Aber plötzlich wollen alle von ihr wissen, welche Träume sie sich erfüllen möchte, bevor es zu spät ist. Ein Start-up gründen? Den Kilimandscharo besteigen? Dabei wünscht sie sich eigentlich nur, dass alles so bleibt, wie es ist. Als sie eine schockierende Mitteilung erhält, wacht Cora auf und begreift: Leben ist das, was passiert, während man gerade andere Pläne hat.

Wow, ich muss sagen, Amelie Fried hat einen wunderbaren Schreibstil. „Traumfrau mit Ersatzteilen“ ist das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe und ich bin begeistert. Ein Buch über das Älterwerden, ja, aber auch ein Buch über das Leben an sich. Und ganz ehrlich, man fühlt sich beim Lesen mitten in der Geschichte, denn die vielen Figuren bieten jede Menge Parallelen zu Leuten, die man selbst kennt. Einfach eine schöne Geschichte, die ich sehr gern weiterempfehle.

Taschenbuch / Heyne / 416 Seiten / € 17.-