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Zwei Companeros (VHS) – Retro-Review: Italo-Western-Dynamit von VPS Video
Originaltitel: Vamos a matar, compañeros / Compañeros
Regie: Sergio Corbucci
Jahr: 1970 (Kino) / ca. 1982-1987 (VHS-Release)
Darsteller: Franco Nero, Tomas Milian, Jack Palance, Fernando Rey, Iris Berben
VHS-Vertrieb: VPS Video (Deutschland)
Laufzeit VHS: Ca. 115-119 Minuten (je nach Fassung)
Format: PAL, Magnetband
FSK: FSK 16
Besonderheit: Auch als Super 8-Film von UFA erhältlich unter dem Titel "Lasst uns töten, Companeros" (3 x 120m)
Damaliger VHS-Preis: Ca. 79-99 DM (Kaufversion)


Es ist Mitte der 80er Jahre. Die Videothek um die Ecke hat gerade ihr Western-Sortiment erweitert, und dort, zwischen Sergio Leones Dollar-Trilogie und ein paar billigen Karl-May-Adaptionen, steht eine Schachtel, die schon beim Anschauen nach Schießpulver riecht. Das VPS-Video-Logo oben links, darunter ein explosives Cover mit Franco Nero, der eine Maschinenpistole schwenkt, Tomas Milian im mexikanischen Revolutionär-Look, und im Hintergrund Jack Palance mit seiner hölzernen Hand und einem Falken auf der Schulter. Der Titel prangt in gelben, reißerischen Lettern quer über das Bild. 89 Mark Kaufpreis oder drei Tage Leihfrist für 8,50 Mark. Du greifst zu, zahlst, nimmst das Tape mit nach Hause. Später am Abend surrt der Videorekorder, das Bild flackert auf, Ennio Morricones legendärer Titelsong erklingt, und für die nächsten zwei Stunden bist du mittendrin im wildesten, lustigsten, explosivsten Italo-Western, den Sergio Corbucci je gedreht hat.


Willkommen in der Ära, als VPS Video die italienischen Western-Klassiker nach Deutschland brachte und Zwei Companeros zu den absoluten Highlights des Programms gehörte. Vergiss Rambo, vergiss Terminator – wenn du wissen wolltest, wie man mit Stil, Humor und einer ordentlichen Portion Dynamit durch die mexikanische Revolution ballert, dann war Zwei Companeros der Film, den du brauchtest. Und VPS Video war der Verleiher, der ihn dir lieferte.


Die Geschichte von Zwei Companeros ist ebenso verrückt wie genial. Sergio Corbucci, der Mann hinter Django und Das Große Schweigen, hatte 1968 mit Il mercenario (Der Söldner) einen erfolgreichen Zapata-Western gedreht, der die mexikanische Revolution als Kulisse für eine Geschichte über einen polnischen Söldner und einen mexikanischen Rebellen nutzte. Der Film war ein Hit, und Corbucci dachte sich, warum nicht das Konzept wiederholen, aber diesmal mit noch mehr Action, noch mehr Humor und einem noch exzentrischer besetzten Cast? Franco Nero würde zurückkehren, diesmal nicht als polnischer, sondern als schwedischer Waffenhändler namens Yodlaf Peterson, liebevoll Pinguin genannt. Tomas Milian, der Tony Musante aus Il mercenario ersetzte, würde El Vasco spielen, einen mexikanischen Banditen mit schneller Zündschnur und noch schnellerem Colt. Und dann war da Jack Palance als John, genannt Die hölzerne Hand, ein marihuana-rauchender, falkenliebender Psychopath, der Peterson seit Kuba jagt und dessen rechte Hand durch eine hölzerne Prothese ersetzt ist. Mit Ennio Morricone für den Soundtrack und einem Budget, das Explosionen, Maschinengewehr-Massaker und spektakuläre Stunts erlaubte, war Compañeros geboren.


Der Film wurde 1970 in Italien, Spanien und Deutschland veröffentlicht und spielte weltweit fast 40 Millionen Dollar ein. In Italien allein brachte er über 1,4 Milliarden Lire ein, ein enormer Erfolg für einen Italo-Western. In Deutschland lief er in den Kinos unter dem Titel Zwei Companeros, und als VHS Anfang der 80er aufkam, war er einer der ersten Western, die VPS Video ins Programm nahm. Und er verkaufte sich hervorragend, denn Corbucci hatte verstanden, was das Publikum wollte: Action, Humor, Charisma und Ennio Morricone.


Die VPS Video-Fassung von Zwei Companeros ist ein perfektes Beispiel dafür, wie deutsche Verleiher in den 80ern arbeiteten. VPS Video, ein Verleiher mit Sitz in Deutschland, der sich auf internationale Filme spezialisiert hatte, brachte den Film in einer ordentlich synchronisierten, FSK 16-freigegebenen Version auf den Markt. Die Laufzeit betrug etwa 115 Minuten, was der amerikanischen Schnittfassung entsprach. Die italienische Originalfassung war etwas länger mit 119 Minuten, aber die fehlenden vier Minuten waren hauptsächlich langsamere, dialogorientierte Szenen, die für das deutsche Publikum gekürzt wurden, um den Film straffer zu machen. Das war damals Standard, niemand beschwerte sich, denn die Action blieb drin, und die Action war das, was zählte.


Das VPS-Cover war, wie bei vielen ihrer Veröffentlichungen, grell und actionlastig. Franco Nero dominiert die linke Seite, Maschinenpistole im Anschlag, Gesicht schmutzig, Blick entschlossen. Tomas Milian steht rechts, mit Sombrero und Patronengurt, grinsend wie ein Mann, der weiß, dass er gleich jemanden erschießen wird. Im Hintergrund Jack Palance mit seinem Falken auf der Holzhand, wie ein Bond-Bösewicht, der in die falsche Zeit geraten ist. Explosionen, Pferde, mexikanische Flaggen – alles drauf. Die Rückseite hatte eine reißerische Inhaltsangabe, Szenenfotos und die unvermeidliche Verleiher-Warnung: Vervielfältigung verboten, nur zum privaten Gebrauch. Das VPS-Logo war dezent, aber erkennbar, ein Zeichen von Qualität in einer Zeit, als viele Verleiher minderwertige Kopien auf den Markt warfen.


Die Bildqualität der VPS-Kassette war für Mitte der 80er Jahre solide. Das Bild war relativ scharf, die Farben kräftig, der Kontrast gut. Natürlich war es Pan-and-Scan, das heißt, die ursprünglichen Cinemascope-Aufnahmen wurden auf 4:3 beschnitten, was bedeutete, dass etwa 40 Prozent des Bildes fehlten. Die weiten mexikanischen Landschaften, die Corbucci so liebte, sahen auf VHS beschnitten aus, aber ehrlich gesagt störte das damals niemanden. Breitbild war ein Konzept, das erst mit LaserDisc und später DVD populär wurde. Auf VHS war Pan-and-Scan die Norm, und solange man Franco Nero und Tomas Milian sehen konnte, war alles gut.


Der Ton war Mono, manchmal Stereo bei späteren VPS-Releases, die HiFi-Spuren nutzten. Die deutsche Synchronisation war hervorragend, was keine Überraschung war, denn deutsche Synchronstudios galten weltweit als die besten. Franco Nero klingt kühl und professionell, Tomas Milian energisch und chaotisch, Jack Palance bedrohlich und leicht wahnsinnig. Ennio Morricones Soundtrack kommt brillant rüber, selbst in Mono. Der Titelsong Vamos a matar, compañeros, gesungen von I Cantori Moderni di Alessandroni, ist einer der eingängigsten Western-Songs überhaupt, und er klingt auf VHS genauso gut wie im Kino. Die Explosionen? Laut. Die Schüsse? Knallig. Die Dialoge? Klar. VPS legte Wert auf gute Tonqualität, und das merkte man.


Der Film selbst ist Sergio Corbucci auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Compañeros ist im Grunde ein Remake seines eigenen Films Il mercenario, aber wo Il mercenario ernst und politisch war, ist Compañeros leichter, humorvoller, selbstironischer. Die Handlung ist simpel: Yodlaf Peterson, ein schwedischer Waffenhändler, will an General Mongo eine Ladung Waffen verkaufen, aber das Geld liegt in einem Safe, zu dem nur Professor Xantos, ein inhaftierter Revolutionsführer, die Kombination kennt. Peterson überredet den Banditen El Vasco, ihm zu helfen, Xantos aus einem amerikanischen Gefängnis in Fort Yuma zu befreien. Unterwegs werden sie von John, der hölzernen Hand, gejagt, einem ehemaligen Geschäftspartner Petersons, der ihn in Kuba ans Kreuz genagelt hatte, ja, wirklich, und der nun Rache will. Die Reise führt durch Schießereien, Explosionen, Verrat, Freundschaft und schließlich eine spektakuläre Schlacht an einer Kirche, bei der Peterson mit einem Maschinengewehr auf einem Hügel steht und Dutzende Soldaten niedermäht.


Was Compañeros besonders macht, ist die Chemie zwischen Franco Nero und Tomas Milian. Nero spielt Peterson als kühlen, berechnenden Geschäftsmann, der nur ans Geld denkt und jeden ausnutzt. Milian spielt Vasco als impulsiven, loyalen, aber naiven Rebellen, der erst im Laufe des Films versteht, was Revolution wirklich bedeutet. Die beiden hassen sich anfangs, respektieren sich langsam und werden am Ende Freunde, aber nicht auf kitschige Weise. Corbucci lässt sie streiten, sich gegenseitig verraten, wieder versöhnen, und das alles mit einem Augenzwinkern. Eine Szene, in der Peterson Vasco beleidigt, indem er sagt Deine Mutter ist eine Prostituierte, dein Vater ein Dieb und dein Großvater ein Schwuler, ist gleichzeitig komisch und provokant. Vasco antwortet trocken: Du hast meine Schwester großzügig ausgelassen. Das ist Corbucci-Humor: schmutzig, politisch inkorrekt, aber brilliant getimed.


Und dann ist da Jack Palance. Oh Gott, Jack Palance. Seine Darstellung von John, der hölzernen Hand, ist so over-the-top, so herrlich wahnsinnig, dass man sich fragt, ob er den Film ernst nahm oder einfach Spaß hatte. John raucht Marihuana aus einer langen Pfeife, trägt einen Falken namens Marsha auf seiner Holzhand, mit der er Leute erschlägt, und zitiert Shakespeares Hamlet, während er Menschen tötet. In einer Szene nagelt er einen Mann ans Kreuz, in einer anderen zwingt er einen Priester, seine Beichte zu hören, während er ihn foltert. Palance spielt das alles mit einem diabolischen Grinsen und einer Intensität, die selbst Corbucci überrascht haben muss. Es ist eine Performance, die man nicht vergisst.


Die Action ist spektakulär. Corbucci liebte Explosionen, und Compañeros liefert sie in Hülle und Fülle. Die Szene, in der Peterson eine Brücke mit Dynamit sprengt und Dutzende Soldaten in den Tod reißt, ist brutal und gleichzeitig bizarr komisch. Die finale Schlacht an der Kirche, bei der Peterson mit einem Maschinengewehr einen Hügel hinaufrennt und mäht, was sich bewegt, ist absurd übertrieben, aber genau das macht sie genial. Corbucci nutzt Zoom-Ins, extreme Nahaufnahmen und schnelle Schnitte, um die Action dynamisch zu halten. Es gibt keine langen, ruhigen Momente. Entweder wird geschossen, gesprengt oder geredet, aber immer mit Tempo.


Der politische Subtext, der in Il mercenario noch prominent war, ist in Compañeros subtiler, aber vorhanden. Professor Xantos, gespielt von Fernando Rey, ist ein Idealist, der an gewaltfreie Revolution glaubt, aber am Ende erkennt, dass Gewalt unvermeidlich ist. Vasco repräsentiert den einfachen Mann, der durch Umstände zum Revolutionär wird, ohne die Theorie zu verstehen. Peterson ist der Kapitalist, dem alles egal ist, solange er Profit macht. Corbucci stellt diese drei Weltanschauungen gegeneinander und lässt sie kollidieren, ohne eine klare moralische Botschaft zu senden. Am Ende gewinnt niemand wirklich, außer vielleicht Vasco, der eine Frau findet und eine neue Hoffnung.


Die VPS Video-Veröffentlichung war mehr als nur eine Heimkino-Edition, sie war ein Stück deutscher Videokultur. VPS Video, neben VMP, UFA und Marketing einer der größeren deutschen Verleiher, hatte sich einen Namen gemacht mit Western, Horror und internationalen Action-Filmen. Ihre VHS-Schachteln waren robust, ihre Kopien von ordentlicher Qualität, ihre Preise fair. 89 Mark für Zwei Companeros war viel Geld, aber man bekam dafür einen kompletten Film in guter Qualität, nicht die 120-Meter-Stummfilmfassung von Piccolo Film. VPS richtete sich an ernsthafte Sammler und Filmfans, die bereit waren, für Qualität zu zahlen.


Interessanterweise gab es auch eine Super 8-Version von Zwei Companeros, veröffentlicht von UFA unter dem Titel Lasst uns töten, Companeros. Die UFA-Fassung bestand aus drei Rollen à 120 Meter, insgesamt also 360 Meter, was etwa 50-60 Minuten Laufzeit entsprach. Das war drastisch gekürzt, aber Super 8-Sammler waren daran gewöhnt. Die UFA-Version kostete vermutlich zwischen 300 und 400 Mark für alle drei Rollen zusammen, deutlich teurer als die VHS, aber für Puristen, die Film-Optik wollten, war es die einzige Wahl. Die Super 8-Fassung überlebte die VHS-Ära nicht lange, aber Sammler, die sie besaßen, hatten ein Stück Filmgeschichte in den Händen. Heute sind UFA-Super 8-Kopien von Compañeros extrem selten und werden, wenn überhaupt, für mehrere hundert Euro gehandelt.


Die Kritiker waren damals gespalten. Einige fanden Compañeros zu leichtgewichtig im Vergleich zu Il mercenario, zu komisch für einen Western, zu zynisch für eine Revolutionsgeschichte. Andere liebten genau das. Ein Kritiker schrieb, Compañeros sei wie ein Sergio Leone-Film, nur ohne Leones Ernst. Das war nicht als Kompliment gemeint, aber viele Fans sahen es als eines. Denn genau das war Corbuccis Stärke: Er nahm das Genre nicht zu ernst. Er wusste, dass Italo-Western Unterhaltung waren, keine Kunstwerke, und er lieferte Unterhaltung auf höchstem Niveau.


Heute, aus der Perspektive von 2025, ist Zwei Companeros ein faszinierendes Zeitdokument. Der Film zeigt die Blütezeit des Italo-Western, kurz bevor das Genre in sich zusammenbrach. 1970 war der Höhepunkt, danach ging es bergab. Leone hatte sich zurückgezogen, Corbucci würde bald zu anderen Genres wechseln, und das Publikum verlor das Interesse. Aber in diesem einen Moment, 1970, war alles noch möglich. Franco Nero auf dem Höhepunkt seines Ruhms. Tomas Milian in seiner besten Rolle. Jack Palance als Wahnsinniger. Ennio Morricone mit einem seiner besten Scores. Sergio Corbucci, der all das zusammenbrachte und einen Film schuf, der gleichzeitig brutal, lustig, politisch und unterhaltsam war.


Die VPS Video-VHS war der Weg, auf dem die meisten Deutschen diesen Film in den 80ern sahen. Nicht im Kino, das war vorbei. Nicht auf Super 8, das war zu teuer. Sondern auf VHS, zu Hause, auf dem Videorekorder, mit schlechter Bildqualität, aber voller Begeisterung. Und das ist das Schöne an VHS: Es brachte Filme wie Zwei Companeros in Millionen Wohnzimmer, machte sie zugänglich, demokratisierte das Kino. VPS Video war Teil dieser Revolution, und Zwei Companeros war einer ihrer besten Titel.


Heute ist die VPS-VHS von Zwei Companeros ein Sammlerstück. Je nach Zustand werden die Kassetten für 20 bis 60 Euro gehandelt, nicht astronomisch, aber respektabel. Die Blu-ray von Blue Underground aus den 2010ern ist technisch überlegen, ungeschnitten, restauriert, mit Extras. Aber die VHS hat ihren Charme. Sie erinnert an eine Zeit, als man in die Videothek ging, an die Theke trat und sagte: Gib mir was mit Franco Nero. Und der Typ hinter der Theke zog Zwei Companeros aus dem Regal und sagte: Das ist das Beste, was wir haben. Und er hatte Recht.


Zwei Companeros ist kein perfekter Film. Er ist zu lang, zu episodenhaft, manchmal zu albern. Aber er ist auch mutig, energisch und unvergesslich. Er ist Sergio Corbucci in Bestform, ein Regisseur, der verstand, dass Kino Spaß machen sollte. Die VPS Video-VHS ist mehr als nur eine Veröffentlichung. Sie ist ein Zeitzeuge einer Ära, als Western noch cool waren, als Italo-Western die Welt dominierten, als VHS das Kino nach Hause brachte. Und wenn du sie heute in die Hand nimmst, das Cover betrachtest, das Band in den Rekorder schiebst und auf Play drückst, dann bist du zurück in dieser Zeit. Zurück in der mexikanischen Revolution. Zurück bei Franco Nero und Tomas Milian. Zurück bei Ennio Morricone. Und für zwei Stunden ist alles gut.


Schalte das Licht aus. Drücke auf Play. Vamos a matar, compañeros. Die Revolution beginnt.


Fun Facts


🎬 Remake seines eigenen Films: Sergio Corbucci machte Compañeros als leichteres, humorvolleres Remake seines eigenen Films Il mercenario (Der Söldner, 1968), wobei er Franco Nero und Jack Palance zurückholte, aber Tony Musante durch Tomas Milian ersetzte.
🦅 Jack Palance und sein Falke: Palances Charakter John hat einen echten Falken namens Marsha auf seiner hölzernen Hand. Palance bestand darauf, mit dem echten Vogel zu arbeiten, was zu einigen chaotischen Drehmomenten führte, als der Falke nicht kooperierte.
🎵 Ennio Morricone-Meisterwerk: Der Titelsong Vamos a matar, compañeros ist einer von Morricones eingängigsten Western-Scores und wurde später in zahlreichen Filmen und Werbungen verwendet. Text und Musik stammen von Sergio und Bruno Corbucci.
💰 Box-Office-Erfolg: Der Film spielte weltweit fast 40 Millionen Dollar ein und war in Italien 1970 ein massiver Hit mit über 1,4 Milliarden Lire Einspielergebnis.
🎭 Django-Referenz: In einer Szene schleppt Tomas Milians Charakter El Vasco einen Sarg aus einem Friedhof – eine direkte Anspielung auf Corbuccis früheren Film Django (1966), in dem Franco Nero einen Sarg hinter sich herzieht.
🇩🇪 Iris Berben: Die deutsche Schauspielerin Iris Berben spielt eine Nebenrolle als Lola, eine der Frauen in der Revolution. Es war eine ihrer frühen internationalen Filmrollen.
📽️ UFA Super 8-Version: Neben der VPS VHS gab es auch eine Super 8-Fassung von UFA unter dem Titel Lasst uns töten, Companeros (3 x 120m), die heute extrem selten und bei Sammlern begehrt ist.
🚬 Jack Palance und Marihuana: Palances Charakter raucht ständig Marihuana aus einer langen Pfeife, was 1970 in einem Mainstream-Film ungewöhnlich war und in einigen Ländern für Zensurprobleme sorgte.
🎞️ Cinemascope-Schönheit: Der Film wurde in Cinemascope (2,35:1) gedreht, was auf VHS durch Pan-and-Scan auf 4:3 beschnitten wurde. Die Blu-ray-Restaurierung zeigt erst die volle visuelle Pracht von Alejandro Ulloas Kameraarbeit.
🎖️ Fernando Rey als Professor: Fernando Rey, der Professor Xantos spielt, war bereits ein etablierter spanischer Star und arbeitete später mit Luis Buñuel in mehreren Meisterwerken. Seine Rolle hier ist eine der moralischen Anker des Films.