Mit „Natürlich verliebt – Marry Me in Yosemite“ inszeniert Regisseur Bruce D. Johnson eine klassische Hallmark-Romanze, die vor allem durch ihre beeindruckende Naturkulisse und das harmonische Zusammenspiel der Hauptdarsteller überzeugt. Vor der atemberaubenden Landschaft des Yosemite-Nationalparks entfaltet sich eine ruhige, warmherzige Liebesgeschichte, die weniger auf große Dramatik als vielmehr auf emotionale Entwicklung und gegenseitiges Verständnis setzt.
Im Mittelpunkt steht die erfolgreiche Fotografin Zoe Best, gespielt von Cindy Busby, die für ihr neues Buch die ikonische Schönheit Yosemites einfangen will. Der Schatten des legendären Fotografen Ansel Adams liegt dabei spürbar über ihrem Projekt und sorgt für inneren Druck und kreative Selbstzweifel. Busby verleiht ihrer Figur eine sympathische Mischung aus Ehrgeiz, Verletzlichkeit und Neugier, die es leicht macht, mit Zoe mitzufühlen. Ihre Reise ist nicht nur eine berufliche, sondern vor allem eine persönliche Suche nach der eigenen Stimme als Künstlerin.
Als Zoe bei einer Solo-Tour in den Bergen in Gefahr gerät, kreuzt sich ihr Weg mit Jack Hawkins, einem zurückgezogen lebenden Naturschützer, der von Tyler Harlow ruhig und glaubwürdig verkörpert wird. Jack ist das klassische Hallmark-Gegenstück: wortkarg, naturverbunden und zunächst skeptisch gegenüber Zoes urbanem Lebensstil. Harlow gelingt es jedoch, seiner Figur Tiefe zu verleihen und sie nicht zur bloßen Projektionsfläche zu machen. Die Dynamik zwischen Zoe und Jack entwickelt sich behutsam, getragen von Gesprächen über Natur, Verantwortung und die unterschiedlichen Blickwinkel von Wissenschaft und Kunst.
Die große Stärke des Films liegt in seiner Atmosphäre. Die majestätischen Landschaftsaufnahmen des Yosemite-Nationalparks sind mehr als nur Kulisse – sie spiegeln die innere Entwicklung der Figuren wider und verleihen der Geschichte eine besondere Ruhe und Weite. Die Natur wird als Ort der Heilung, der Inspiration und der Begegnung inszeniert, was hervorragend zum romantischen Grundton der Hallmark-Produktion passt.
Die neue DVD-Veröffentlichung von One Gate Media präsentiert den Film in solider Bild- und Tonqualität und bringt die eindrucksvollen Panoramaaufnahmen wirkungsvoll zur Geltung. Gerade die ruhigen Einstellungen der Berglandschaften und Wälder profitieren von der sauberen Umsetzung und laden dazu ein, sich ganz auf die Stimmung des Films einzulassen.
„Natürlich verliebt – Marry Me in Yosemite“ ist keine Neuerfindung des Genres, will es aber auch gar nicht sein. Stattdessen bietet der Film genau das, was man von einer gelungenen Hallmark-Romanze erwartet: sympathische Figuren, eine sanfte Liebesgeschichte und eine inspirierende Kulisse. Fans von Cindy Busby, die bereits in Produktionen wie „Cedar Cove“, „Heartland“ oder „Liebe im Zion National Park“ überzeugte, kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Zuschauer*innen, die sich nach einer entschleunigten, gefühlvollen Auszeit sehnen. Eine romantische Reise in die Natur, die Herz und Augen gleichermaßen anspricht.
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